Urma: Aufholjagd in der zweiten Jahreshälfte

«Die Messe (Prodex 2010) läuft erstaunlich gut, erheblich besser als vor zwei Jahren, auch die Qualität der Besucher ist sehr hoch. Wir haben bereits einige Maschinen hier auf der Messe verkaufen können, das ist wirklich sehr erfreulich», sagt René Näf (Vizedirektor und Marketingleiter) und führt weiter aus: «nach zögerlichem Beginn findet in der zweiten Jahreshälfte eine regelrechte Aufholjagd statt.

Das spürt speziell unser Lieferwerk in den USA. Aufgrund der Kundennachfragen ist es für uns im Moment sehr schwierig unseren Show-Room in Rupperswil mit den neusten Maschinenmodellen zu bestücken. Die neuen Drehmaschinen sind weiterentwickelt worden und verfügen neu über C- und Y-Achse und sind vielen Detailverbesserungen unterzogen worden.» Auf den Werkzeug-Sektor angesprochen sagte R. Näf:«Hier stellen wir eine Neuentwicklung bei unseren Feinbohköpfen vor. Mit dieser Innovation stossen wir auf grosses Interesse bei der Kundschaft. Die neuen Feinbohrköpfe verfügen über eine externe digitale Anzeige, und sind im Mikrometerbereich einstellbar. Das ist eine echte Innovation, die auch wirtschaftlich sehr interessant ist. Die Elektronik ist eine gemeinsame Entwicklung mit einer Schweizer Elektronik Firma. Unsere Werkzeugproduktion läuft wieder auf Hochtouren. Vor allem der Bereich Hochleistungsreiben hat massiv zugelegt. Unsere Mitarbeiter wurden gefordert als wir direkt aus der Kurzarbeit in den Drei-Schichtbetrieb übergingen. Obwohl die Suche von qualifiziertem Personal nach wie vor sehr schwierig ist, freuen wir uns, dass wir die Lücken wieder schliessen konnten.»

Zum Originalbericht der Fachzeitschrift SMM